Deswegen wurde Sayn-Wittgenstein aus der AfD ausgeschlossen

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Von Heiko Evermann, Do. 05. Sep 2019, Titelbild: Compact-TV-Screenshot

Ende August 2019 wurde Doris von Sayn-Wittgenstein, die Landesvorsitzende der AfD Schleswig-Holstein, letztinstanzlich aus der AfD ausgeschlossen. Das AfD-Bundesschiedsgericht kam unter anderem zu dem Schluss, dass Sayn-Wittgenstein einen Verein unterstützte, der ein rechtsextremistisches Gedankengut pflegt, sie nicht ansatzweise einsichtsfähig sei und die große Gefahr bestehe, dass sie die AfD als Bühne und als Verstärker für ihre geschichts- und gebietsrevisionistischen Aktivitäten missbrauche. Heiko Evermann beleuchtet den Fall.

Vorbemerkung von Jürgen Fritz

Doris von Sayn-Wittgenstein war im März 2016 in die AfD eingetreten. Mit der 2013 von Bernd Lucke gegründeten AfD habe sie nach eigener Aussage zunächst nicht viel anfangen können. Im Juli 2017 wurde sie dann gleich zur neuen Landessprecherin der AfD Schleswig-Holstein gewählt. Im Dezember 2017 kandidierte sie sogar beim AfD-Bundesparteitag in Hannover überraschend für den Bundesvorsitz. Sie wurde dort zwar nicht gewählt, verhalf aber dem Flügel um Björn Höcke dazu, den als gemäßigt geltenden Berliner AfD-Vorsitzenden Georg Pazderski an…

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