Die katholische Kirche und der Holocaust

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In seinem Buch Pius XII. und die Vernichtung der Juden forscht der belgische Philosoph Dirk Verhofstadt eingehend nach den Verstrickungen der Vatikans mit dem Nationalsozialismus und untersucht dabei unter anderem die Frage, wie viel die Kirche vom Holocaust wusste.

Sein Befund: Der Vatikan war gut informiert und hat bis auf wenige Ausnahmen nichts dagegen unternommen. Der Grund: Die eindeutige Präferenz des Papstes für den Nationalsozialismus gegenüber Liberalismus und Kommunismus.

Herr Verhofstadt, können Sie uns Momente in der Geschichte der katholischen Kirche nennen, bei denen sie zu Ehren Adolf Hitlers die Glocken läuten ließ, beziehungsweise ihre Gebäude mit Hakenkreuzfahnen schmückte?

Dirk Verhofstadt: Zur Ratifizierung des Konkordats zwischen Nazi-Deutschland und dem Vatikan wurde am 10. September 1933 in Berlin mit einem Dankgottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale gefeiert. Domprediger Pater Marianus Vetter predigte über „den Geist des Konkordats“ und dankte nachdrücklich für die Vereinbarung zwischen dem Heiligen Vater und dem Führer, „der allgemein bekannt…

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